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S/MIME Mails mit IPhone lesen

Endlich! Mit dem kostenlosen IPhone App SMIME Reader kann man nun auch verschlüsselte (S/MIME) Mails mit dem IPhone lesen. Zwar ist, wie der Name des Apps schon verrät, noch kein Versand von verschlüsselten Mails möglich, aber das Lesen reicht in den meisten Fällen unterwegs vollkommen aus.

Drei einfache Schritte sind für die Einrichtung nötig, wenn man das Zertfikat im Mac OS X Schlüsselbund importiert hat.

1. Zunächst das IPhone App auf dem IPhone installiert (ach nee ;) ). Am besten direkt über ITunes mit angeschlossenem IPhone durchführen, da dies für den dritten Schritt benötigt wird.

2. S/MIME Mail-Zertifikat samt privaten Schlüssel als PKCS#12 (.p12)-Datei über die Schlüsselbundverwaltung exportieren:

3. Über ITunes die exportierte Datei im Dateispeicher des SMIME Readers importieren:

Fertig :) Nun kann in IPhone Mail eine verschlüsselte Mail über den SMIME Reader geöffnet und entschlüsselt dargestellt werden:

Verschlüsseltes LVM vergrößern

Vorletzte Woche habe ich doch tatsächlich bei der Daten-Partition meines Fileservers die 90% Kapazitätsmarke erreicht. Nun stand eine Vergrößerung des Dateisystems an. Die Besonderheit dabei war, dass es sich um eine verschlüsselte Partition auf einer “Logical Volume” handelte. Dennoch ging die Vergrößerung mit nur wenigen Handgriffen ohne Probleme über die Bühne:

Partition unmounten und Verschlüsselung schließen:

# sudo umount /home/fileserver
# sudo cryptsetup luksClose fileserver

LVM vergrößern (hier um 512GB):

# sudo lvresize /dev/data/fs_crypt -L +512G

Verschlüsselung wieder aktiveren:

# sudo cryptsetup luksOpen /dev/data/fs_crypt fileserver

Dateisystemcheck durchführen (sonst beschwert sich resize2fs):

# sudo e2fsck -f /dev/mapper/fileserver

Schließlich Dateisystem auf dem verschlüsseltem Device vergrößern:

# sudo resize2fs /dev/mapper/fileserver

Mal sehen, wie lange das jetzt hält :)

Verschlüsselung mit dm-crypt

Da ich meine Backups verschlüsselt auf meinem File-Server ablegen möchte, habe ich mich heute mit dm-crypt befasst. Als erstes stand die Entscheidung an, welchen Chiffrier-Modus für dm-crypt zum Einsatz kommen soll. Nach einer kurzen Recherche (Wikipedia #1, #2, Gentoo-Wiki) und Performance-Tests zwischen CBC, LRW, XTS und unterschiedlichen AES-Schlüssellängen (siehe Ergebnisse im Wiki) fiel die Wahl auf XTS mit einer Key-Size von 256.

Als nächstes stand die automatische Verschlüsselung der Swap- und Temp-Partitionen mit einem zufälligen Schlüssel und die manuelle Verschlüsselung anderer Datenpartitionen per Passwort an. Da der Server nicht ständig laufen soll, ist die Eingabe des Passworts für die verschlüsselten Backup-Partitionen beim Hochfahren des Systems jedoch sehr unpraktisch. Daher wurde für diese Partitionen zusätzlich ein Keyfile auf einem USB-Stick angelegt, der automatisch beim Hochfahren des Systems ausgelesen wird. Somit steckt man den USB-Stick mit dem Keyfile an den Servern, fährt das System hoch, während die verschlüsselten Partitionen automatisch gemounted werden und kann dann den USB-Stick wieder entfernen. Meines Erachtens eine bequeme und dennoch halbwegs sichere Lösung. Die einzelnen Schritte zur Einrichtung sind im Wiki dokumentiert.